Longieren


Longieren wird den meisten aus dem Pferdetraining bekannt sein. Das Pferd wird mit einer langen Leinen, der Longe, im Kreis geführt. Beim Longieren mit dem Hund wird der Hund außerhalb des Kreises um diesen geschickt. Der/die Hundeführer/in steht im Kreis. Für den Hund ist der Kreis eine Tabuzone und darf vom Hund nicht betreten werden. Die Longe, eine lange Leine, wird nur zu Beginn des Trainings als Hilfsmittel verwendet. Das Ziel ist das selbstständige Kreisen, das Circeln, des Hundes um den Kreis.

 

Durch die Arbeit auf Distanz werden die Kommunikation und die Bindung des Mensch-Hund-Teams gefördert. Der Hund lernt, sich auf den/die Hundeführer/in zu konzentrieren. Dieser/ diese wiederum lernt sich durch deutliche Körpersprache auszudrücken und sich mit dem Hund zu verständigen.

 

Das Circeln kann in unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausgeführt werden. Mehrere Kreise können miteinander kombiniert werden. Unterschiedliche Übungen wie Gehorsamsübungen und Tricks können eingebaut sowie Hundesportgeräte aufgebaut werden. Verstehen sich Hunde sehr gut, können mehrere Hunde gleichzeitig am Kreis miteinander trainieren.

Da das Laufen um den Kreis für den Hund physisch und psychisch anstrengend ist, ist das Longieren mit dem Hund eine einfache Methode den Hund auszulasten. Das Longiertraining kann individuell an den Hund angepasst werden und ist deshalb auch ideal für ältere oder gehandicapte Hunde.

 

 Gleichmäßiges Traben am Kreis dient dem Stressabbau. Im Galopp kann der Hund sich auspowern, für das Schritttempo benötigt er eine hohe Konzentration. Longieren bietet gerade auch Hütehunden eine geeignete und beruhigende Art der kontrollierten Auslastung. Zusätzlich zum Agilitytraining ist das Longiertraining für Agility-Mensch-Hund-Teams eine gute Basis für das Arbeiten auf Distanz. Da das Training nach Absprache stattfindet, wenden Sie sich bei Interesse und Fragen bitte zunächst an die 1. Vorsitzende.